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Donnerstag, 14. Dezember 2017

TRAVEL | A Trip Through Ireland #5



Hallo ihr Lieben!
Es folgt der letzte Reisebericht von Irland. Hier kommt ihr zu den anderen Teilen:
Am Sonntag den 6. August sind wir mit dem Bus von Cork nach Kilkenny gefahren. Kilkenny ist ein kleines
Örtchen, weswegen wir auch nur eine Nacht im Kilkenny Tourist Hostel verbracht haben, bevor wir
zurück nach Dublin sind. Auch in Dublin haben waren wir nur noch für eine Nacht, da am 8. August unser
 Flug zurück nach Deutschland ging. Hier ein paar Infos zum Hostel: In diesem Hostel war es sehr sauber
und ich glaube dort gab es auch die bequemsten Betten auf denen ich in Irland geschlafen habe. Schade fand
ich nur, dass es dort kein Frühstück gab. Das Hostel war zwar mit einer sehr schönen und großen Küche 
ausgestattet, aber so ein bisschen Luxus brauche ich dann doch. Dadurch, dass wir nur gereist sind, hatten 
wir beide auch wenig Lust noch Cornflakes oder Toastbrot sowie Aufstrich mit uns herumzuschleppen. 
Den Rest des Tages haben wir uns ein paar Sehenswürdigkeiten angesehen. Unser erster Halt war das 
Kilkenny Castle; die Parkanlage und das Schloss waren wirklich beeindruckend. Wir haben sogar wieder
eine Führung mitgemacht, die ebenfalls sehr interessant gewesen ist.  


Nach unserer Tour durch das Kilkenny Castle sind Jule und ich zunächst gemütlich durch die
Stadt geschlendert. Danach haben wir Saint Canice's Cathedral und Black Abbey besichtigt,
und uns darauf bald was zum Abendbrot gesucht. Den Rest des Abends haben wir anschließend
gemütlich in zwei Pubs ausklingen lassen. Tragisch war nur, dass wir nach wenigen Apple Cider
Beers plötzlich nicht mehr zu dritt, sondern nur noch zu zweit waren. Jules Regenschirm war weg.
  Wir waren uns sicher, dass er im letzten Pub noch bei uns gewesen ist, doch in der Zwischenzeit
muss irgendetwas passiert sein. Wir haben ihn leider nicht wiedergefunden und mussten Irland
ohne ihn verlassen.Alles in allem hatten wir aber einen sehr schönen Urlaub! 

Ich hoffe, dass euch auch der letzte Beitrag zu Irland gefallen hat! Schönes Wochenende!

Dienstag, 5. Dezember 2017

LIFESTYLE | Die Unverpackte Lebensart



 Hey meine Lieben!
Heute komme ich mal zu einem etwas ernsteren Thema. Ich schreibe seit Oktober meine Masterarbeit zum
Thema "Abfallrecht zur Reduzierung des Plastikmülls".  Ich habe mich insbesondere auf Verpackungsmüll
und somit auch auf den enormen Verbrauch von Plastiktüten in Supermärkten spezialisiert. Im Rahmen
 meiner Arbeit habe ich unter anderem Interviews mit drei Eigentümerinnen von Unverpackt-Läden geführt.
 Es gibt schon einige Unverpackt-Läden in Deutschland, jedoch ist diese Einkaufs- bzw. Lebensart als
 Alternative  zu einem Besuch in einem Supermarkt vielen Menschen noch nicht bekannt. Deswegen möchte 
ich euch heute den Unverpackt-Laden "Butterblume" in Kassel vorstellen, der am 17. August 2017 eröffnet
wurde. Weitere Unverpackt-Läden gibt es bspw. in Berlin, Essen, Dresden, Augsburg und Darmstadt. 
Vielleicht ist ja auch einer in eurer Nähe?  


 Die Intentionen der Eigentümerin:
Die Intention, die Eigentümerin Helen mit der Gründung ihres Unverpackt-Ladens verfolgt, ist,
 ihren Kunden einen verpackungsfreien Einkauf bzw. Konsum von Bioprodukten zu ermöglichen.
  Sie selbst hat ihre Bioprodukte in der Vergangenheit bei REWE gekauft, bevor sie auf Biomärkte 
umschwenkte. Doch auch bei Helens Einkäufen in den Biomärkten sind ihr einige Unstimmigkeiten 
aufgefallen. In Biomärkten werden ähnlich wie in Supermärkten viele Waren unökologisch verpackt. 
 Darüber hinaus verhalten sich auch einige Verbraucher/Einkäufer solcher Märkte alles andere als 
umweltbewusst, indem bspw. für unterschiedliche Obst- und/oder Gemüsewaren jeweils eine 
 Plastiktüte verwendet wird. Auch dem wollte Helen mit der Gründung ihres Unverpackt-Ladens 
entgegenwirken. Von ihren Kunden wünscht sie sich deshalb ein umsichtiges bzw. 
umweltbewusstes Einkaufen.


 Das Ladenkonzept der Unverpackt-Läden funktioniert wie folgt: 
Helen bietet ihren Kunden durchaus ein Vollsortiment, welches innerhalb der einzelnen 
Warengruppen von ihr und ihren Kunden ausgewählte Produkte enthält. Zu diesen
 Warengruppen zählen zum Beispiel Obst und Gemüse, haltbare Molkereiprodukte sowie 
Fleischwaren, nicht alkoholische, aber auch alkoholische Getränke sowie Kosmetik- und 
Haushaltsprodukteauf Bio-Basis. Was die Beschaffung von Helens Produkten angeht, so 
versucht sie diese so regional wie möglich zu beziehen.Wollen Kunden in ihrem Laden
einkaufen, so können diese bspw. ihre eigenen Gläser bzw. Behältnisse mitbringen, um
 die gewünschte Ware in diese hereinzufüllen. Bevor die Behältnisse mit Waren befüllt
 werden, werden sie an der Kasse gewogen und mit einem Sticker versehen, auf welchem
 der Betrag steht, der anschließend an der Kasse abgezogen wird, wenn der Einkauf beendet
ist. Lose Waren wie Nudeln, Bohnen, Cornflakes u. s. w. hängen in Schwerkraftbehältern
 an den Wänden und sind zum Abfüllen bereit. Für Kunden, die keine Gefäße (oder nicht
 ausreichend Gefäße) zum Abfüllen bei ihrem Einkauf mit dabei haben, bietet Helen 
auch Stoffbeutel zum Kauf an, in die die Ware ebenfalls problemlos abgefüllt werden
 kann. So entsteht für die Verbraucher bzw. Kunden kein Abfall nach einem Einkauf.


Verpackung im Unverpackt-Laden?:
 Ganz ohne Verpackung kommt jedoch auch ein Unverpackt-Laden nicht immer aus.
  Einige Produkte, die Helen zum Verkauf anbietet, sind in Plastik verpackt, wie bspw. Müsli 
und Nudeln; eine Entscheidung, die nicht von ihr sondern den Herstellern getroffen wird. 
Trotzdem haben auch solche Produkte den Weg in ihr Sortiment gefunden, da sie diesbezüglich auf 
 Kundenwünsche eingegangen ist. Was die Lieferung der Produkte betrifft, so werden Obst- und 
Gemüsewaren in Pfandkisten geliefert, die zu einem späteren Zeitpunkt bzw. einer neuen 
Lieferung wieder zurück an den Bauern gehen. Auch auf den angebotenen Kaffee ist Helen sehr 
stolz, da dieser direkt aus der Kleinstadt Gudensberg geliefert wird, welche gerade mal ca. 20km 
von Kassel entfernt ist. Der Kaffee kommt ebenfalls in Pfandeimern an, welche später wieder
 zurück zum Hersteller nach Gudensberg gehen. Ihre Marmeladen erhält sie in Gläser abgefüllt
 vom Biorestaurant „Weissenstein“, welches das Erste seiner Art in Kassel ist. Die leeren 
Marmeladengläser können bei Helen im Laden oder auch direkt im Biorestaurant abgegeben 
werden. Was andere Produkte angeht, wie bspw. solche von „Rapunzel“, wird bei der
 Auslieferung der Ware nicht besonders auf die Verpackung geachtet. Jedoch ist es für die
Eigentümer von Unverpackt-Läden nicht leicht, Hersteller zu finden, die bspw. auch Nudeln
in dem Sinne unverpackt liefern. Trotzdem sollte an dieser Stelle gesagt werden, dass die
Verantwortung, in Bezug auf den Umweltschutz, nicht primär bei Supermärkten und Co., 
sondern bei den Verbrauchern, also bei jedem einzelnen von uns, liegt. Bei Josie von 
Warm Winters findet ihr zwei Posts darüber, wie man im Alltag weniger Müll produzieren
kann: Teil 1 und Teil 2. Schaut also unbedingt mal vorbei!

Wie steht ihr zu diesem Thema?Achtet ihr in eurem Alltag auf die Vermeidung von Abfall?
Wenn ja, dann schreibt eure Tipps und Tricks gerne in die Kommentare!

 
dm MARKEN
dm Marken Insider
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